Die Geschichte vom Ziegenbock Hansemann

K800_P1000668K800_image[1]K800_P1000690K800_P1000673

Im Frühjahr 2015 nahm Andrea Riedinger ein gehandicaptes 3 Wochen altes Ziegen-Böcklein auf und gab ihm den Namen Hans. Ein anderes Tier hatte dem Kleinen einen Schlag versetzt und seitdem war er von der Lendenwirbelsäule abwärts gelähmt, sodass er weder laufen noch den Stuhlgang halten konnte.
Die Untersuchung durch eine Tierärztin, ergab keine erkennbaren Verletzungen wie  Frakturen oder offene Wunden.
Frau Riedinger stellte das Tier der Hundephysio-Therapeutin Katrin Speidel vor. Sie erkannte deutliche Zeichen einer Nervenschädigung und entschloss sich dazu Hans in Behandlung zu nehmen.

Der arme Hans konnte nur sitzen oder liegen und so befand er sich, bedingt durch seine Harninkontinenz, ständig im Nassen. Mit einer Gehhilfe wurde er mobilisiert und erhielt dazu regelmäßige Massagen. Nach 2 Wochen konnte er wieder laufen. Unser Hans freundete sich unterdessen mit Hund Asko an und die Beiden gingen zusammen – auch an der Leine – spazieren. Das tat ihm sichtlich gut und er wurde dabei groß und kräftig.

Aus Hans wurde Hansemann, der viel Auslauf wollte, deshalb begann Andrea Riedinger damit ein neues Zuhause für den Ziegenbock zu suchen. Im Tiergehege des GARTEN EDEN waren alle Voraussetzungen zum Wohlfühlen gegeben und jetzt freut sich Hansemann zusammen mit den anderen Tieren seines Lebens und wir freuen uns an dem munteren Kerl.

Sr. Patricia Baumann